Weltmeisterschaften: Der „Paukenschlag“ gelang 1970!

Der mit Abstand größte Erfolg für deutsche Hallen-Volleyballer datiert von 1970. Damals siegte die Männer-Nationalmannschaft der DDR in einem an Dramatik nicht zu überbietenden Finale gegen Gastgeber Bulgarien mit 3:2 und holte sich die WM-Krone.

Legendär der fünfte Satz, in dem die DDR bereits mit 5:13 (!) hinten lag und dann aber keinen Punkt mehr abgab. Schließlich war es der vierte Matchball: Siegfried Schneider blockte den bulgarischen Angreifer Slatanov.

44 Jahre musste Volleyball-Deutschland auf weiteres WM-Edelmetall im Volleyball warten, dann schlugen die Männer von Bundestrainer Vital Heynen 2014 bei der WM in Polen zu. Mit sensationellen Auftritten holten sich Georg Grozer & Co die Bronzemedaille, im Spiel um Platz drei wurde Frankreich 3:0 bezwungen.

Dicht „dran“ am Edelmetall waren zwei Mal noch die DDR-Männer als Vierte (166 u. 1974) sowie die Frauen. 1974 und 1986 landete die DDR-Frauen-Auswahl jeweils auf dem „undankbaren“ vierten Platz, 1994 gelang der wiedervereinigten deutschen Mannschaft ein viel beachteter 5. Platz in Brasilien.

Die Chance, vor eigenem Publikum zu glänzen, verpassten die DVV-Frauen in 2002. Bei der ersten Volleyball-WM auf deutschem Boden – gespielt wurde in acht deutschen Städten – hielt die Mannschaft dem Druck nicht stand und wurde 10.
 
 
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